Lassen Sie das!

An warmen Abenden treffen sich am Brüsseler Platz in Köln mehrere hundert junge Menschen zum Biertrinken und Rumsitzen. Die Stadt setzt Blend-Scheinwerfen und Ornungsamtsstaffeln dagegen ein, es gibt sogar eine Bimmelbahn, die vertriebene Trinker abtransportieren soll. Doch alles hilft nichts. Jetzt versuchen es die Rentner auf ihre Weise:

Statt “nicht” hätte man doch besser “pinkeln” unterstreichen müssen. Also wirklich.

Stelle mir gerade vor, was die Polizei wohl sagt, wenn man sie anruft und eine solche Zuwiderhandlung meldet…  ”Beschreiben Sie bitte Ort, Person und Strahlstärke!”…

Statt den armen hausfremden Fahrzeugen sollte die Hausverwaltung doch lieber deren Fahrer anzeigen. Naja. Sprachlich wunderschön sind natürlich die Vokabeln hausfremd und Besitzstörung. Hört auf, den Besitz zu stören, Kinder, der Besitz möchte seine Ruhe haben!

Der Dank gilt Jens und seinem Flickr-Fundus.

Hier kann sich jemand sichtlich schwer entscheiden. Oder ist der Parkplatzbesitzer einfach nur schadenfroh – und will den Autofahrern erst vom Paradies erzählen, bevor er sie dann genüsslich aus ihren Träumen reißt…?

Danke für das Bild, Carina!

Dieser freundliche Hausbesitzer hilft auch denen gerne, die ein wenig schwer von Begriff sind. Kein Problem, dachte er sich wohl, dann wiederhole ich meine Bitte einfach noch einmal freundlich. Und noch einmal. Und nocheinmal… Und…

Und so kam es, dass er an seine Toreinfahrt sieben praktisch gleiche Schilder anbrachte:

Rechter Begrenzungspfeiler:

Und linker Begrenzungspfeiler:

Gesehen in Köln, Nähe Ebertplatz.

Dienstleistungswüste Deutschland? Keineswegs! Es gibt viele ehrenhafte Dienstleister, die sich auf die Verbotswut unserer Landsleute einstellen: Egal, was ihr gerne verbieten wollt, es gibt für alles einen Aufkleber! Angeboten wird es von den Firmen, die dank Google-Adsense auf meiner Seite werben (siehe rechts unten). Irgendwie beruhigend, dass es noch Dinge gibt, die Google völlig falsch einschätzt…

Vielen Dank für den Tipp, Matti!

Zwölf Gebote gibt es für einen Besuch der Peter und Paul Festung in St. Petersburg. Leider kann ich kein Russisch, aber ich denke, es geht um Folgendes:

1. Kein Hitlergruß vom Boot aus!
2. Nicht mit der Waage schimpfen!
3. Schaukelpferde nicht an der Leine führen!
4. Nicht in den Abhang schlafwandeln! (Oder ist es “Selbstmord verboten!” ?)
5. Nicht Saxophon spielen!
6. Unterhose nicht über der Kleidung tragen!
7. Skispringen verboten!
8. Müll nicht neben die Säule werfen!
9. Keine Lagerfeuer!
10. Beim Trinken nicht die Fahne ansehen!
11. Nicht Radfahren!
12. Bäume nicht per Hand umknicken!

Die 12 Gebote

Besten Dank für das Bild, Maxim!

In dieser indischen Straße darf man mit seinem Elefanten leider nicht gassi gehen. Man muss ihn an der Ecke anleinen und später wieder abholen.

Vielen Dank für das Foto, Franziska.

In der Ukraine (wo dieses Schild an einer Fahrstuhltür klebt) scheinen die zuständigen Stellen mehr Humor zu haben. Wie sonst kann man sich dieses Verbotsschild erklären?

Danke, Freddy, für dieses Bild!