Lassen Sie das!

Die Göteborger Stadtverwaltung will etwas verbieten. Nur was?

Danke für das Bild, Chrisse!

Statt “nicht” hätte man doch besser “pinkeln” unterstreichen müssen. Also wirklich.

Stelle mir gerade vor, was die Polizei wohl sagt, wenn man sie anruft und eine solche Zuwiderhandlung meldet…  ”Beschreiben Sie bitte Ort, Person und Strahlstärke!”…

Als kleiner Journalistenschüler lernt man es in der ersten Unterrichtsstunde: Anführungsstriche sind dafür da, um etwas zu zitieren oder etwas zu kennzeichnen, das man nicht wörtlich meint – sondern irgendwie anders. Was also meint die KVB hier mit “abgeschleppt”? Zerstören, verstecken oder Reifen-plattstechen vielleicht? Oder ist es gar die erotische Anspielung eines Zweiradfetischisten? Rätsel gibt auch das Wort Überbau auf – hat womöglich mal jemand sein Rad an der Wand über der Fensterfront festgedübelt?

Willkommen an Australiens schönstem Strand! Nirgendwo sonst macht Schwimmen so viel Spaß. Es gibt hier zwar bissige Haie, feurige Quallen, gigantische Wellen, eine starke Strömung, spitze Kanten und überspülte Felsen – aber, hey, ansonsten ist es hier völlig ruhig. Und wenn Ihnen im Wasser was passiert, rufen Sie einfach die “000″ an…

Danke für das Bild, Jürgen!

Hier hat sich wohl jemand gedacht, es bedürfe einer genauer Begründung, warum man das P-Becken spülen soll – und hat es mit dem Rotstift später eingefügt. Genauso verstörend wirkt der Zusatz “an die Herrn” – allzu viele Frauen werden sich ja wohl nicht in den T-Raum für Männer verirren…

Dieser schwedische Warnhinweis sieht ja auf den ersten Blick sehr ulkig aus. Aber würden die so ein seltsames Schild aufhängen, wenn nicht genau das, wovor die warnen, schonmal passiert wäre…? BILD meint: Nein!

Danke für das Bild, Koke!

Statt den armen hausfremden Fahrzeugen sollte die Hausverwaltung doch lieber deren Fahrer anzeigen. Naja. Sprachlich wunderschön sind natürlich die Vokabeln hausfremd und Besitzstörung. Hört auf, den Besitz zu stören, Kinder, der Besitz möchte seine Ruhe haben!

Der Dank gilt Jens und seinem Flickr-Fundus.

Dieser Schild-Autor aus Köln-Nippes scheint sich der 68er-Kuschelpädagogik verpflichtet zu fühlen! Statt wilder Flüche oder brachialen Androhungen appelliert er lieber an die Vernunft, wie einst Kant es tat. Denn wer will schon, dass ein trauriger “jemand” mit der Hand (!!) den Müll nachsortieren muss, den man achtlos zusammengemixt hat.

Das Interessanteste steht hier:

Warum kompliziert, wenn es doch auch einfach geht, dachten sich die Eigentümer dieser Lüneburger Kneipe. Zwar sieht die Straße jetzt nicht mehr so schön aus, denn so oft kommt die Stadt nunmal nicht. Aber immerhin muss man nicht mehr teure Aschenbecher aufstellen und pflegen.

Danke für das Bild, Micheline.